Sagenwanderung - Vom Karerpass zum Karer See...
Sagenwanderung - Vom Karerpass zum Karer See und nach Welschnofen
Diese Wanderung führt Sie vom Karerpass über den Weg Nr. 21 durch den geheimnisvollen Karerwald zum Mitterleger (1840 m) zur Kreuzung mit dem Weg Nr. 11, auf dem Sie zum Karer See kommen.
Hier lebte einst eine wunderschöne Wasserjungfrau. Eines Tages hörte der Hexenmeister von Masarè ihren Gesang und verliebte sich in die Nixe. Er setzte seine ganze Macht ein, die Wasserfee für sich zu gewinnen, doch es gelang ihm nicht. So bat der Hexenmeister die Hexe Langwerda um Hilfe. Diese gab ihm den Rat, er solle sich als Juwelenhändler verkleiden, vom Rosengarten bis zum Latemar einen Regenbogen schlagen und sich dann zum Karersee begeben, um die Jungfrau anzulocken und zu entführen.
Der Hexenmeister befolgte diesen Rat, vergaß aber, sich zu verkleiden. Die Nixe bestaunte den bunten Regenbogen und die glitzernden Edelsteine, bemerkte aber schon bald den Zauberer, und tauchte sofort wieder im Karersee unter. Seitdem wurde sie nie mehr gesehen.
Der Hexenmeister riss in seinem Liebeskummer den Regenbogen vom Himmel, zerschmetterte ihn und warf alle Regenbogenteile mit den Juwelen in den See. Und so schimmert der Karersee heute noch in den prächtigsten Regenbogenfarben. Die Wanderung führt Sie weiter auf dem Weg Nr. 10 a und Nr. 7 nach Welschnofen.
Ausgangspunkt: Karerpass
Gehzeit: 3-4 Stunden
Höhenunterschied: Aufstieg: ca. 100 m, Abstieg ca. 680 m
Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung
Elisabethdenkmal
Diese Wanderung führt hinauf zu den Welschnofner Bauernhöfen auf dem Soler-Berg.
Das Ziel ist das Denkmal der Kaiserin Sissi. Die Kaiserin verbrachte ihren Sommerurlaub Ende des 19. Jh. im Karerseehotel und ließ sich dabei des öfteren von einem einheimischen Führer über den Weg Nr. 6, ihrem Lieblingsspaziergang, zu diesem Ausflugsziel begleiten. Der Wanderweg erhielt daher den Namen "Elisabethpromenade".
Strecke: Parkplatz bei Schneiderbrücke (1156 m), Weg Nr. 7 (gegenüber Posthotel), Unterpoppenerhof (1315 m), Gasthof Meierei (1556 m), Weg Nr. 6, Elisabethdenkmal, Weg Nr. 3, Gasthof Rosengarten (1320 m), Schneiderbrücke.
Wanderzeit: Mai-Oktober
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höhenunterschied: 404 m
Gehzeit: 4 Stunden
Vom Karerpass zur Poppekanzel
Diese Wanderung führt Sie über eine Bergwiesen hinauf z u einem Felsvorsprung, der Poppekanzel genannt wird. Ein einmaliger Rundblick auf die Palagruppe, Marmolada, Sellastock, Langkofel, Rosengarten, Ötztaler Alpen und Ortler entschädigt für den Aufstieg.
Wegverlauf: Karerpass (1752 m), Weg Nr. 17, Poppekanzel (2460 m), retour auf demselben Weg.
Schwierigkeitsgrad: kurze, mittelschwere Bergwanderung, Schwindelfreiheit erforderlich.
Höhenunterschied: 708 m
Gehzeit: 3 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: keine, Verpflegung mitnehmen.
Vom Nigerpass zur Haniker Schwaige
Eine Wanderung durch Wald und Wiesen unterhalb der schroffen Felswände der Laurinswand. Bemerkenswert ist hier der Blick bis in den Talkessel von Bozen.
Auch für wanderfreudige Familien mit Kindern geeignet.
Wegverlauf: Nigerpass (1668 m), Weg Nr. 7, Baumannschwaige (1826 m), Haniker Schwaige (1873 m), Rückweg identisch.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung
Höhenunterschied: 205 m
Gehzeit: 4 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Nigerhütte, Haniker Schwaige
Rosengartenumrundung
Eine attraktive Wanderung für alle gehbegeisterten und bergerfahrenen Wanderer, die phantastische Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bietet.
Wegverlauf: Paolinahütte (2125 m - mit dem Sessellift oder vom Karerpass über den Weg Nr. 548 und 552), Weg Nr. 539 und 549 zur Rotwandhütte, Weg Nr. 541 über den Cigoladepass (2550 m), Weg Nr. 550 zum Tschagerjoch (2630 m), zur Rosengartenhütte (Kölner Hütte, 2339 m), Weg Nr. 549 und Nr. 552 zum Ausgangspunkt.
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvolle Bergwanderung, Schwindelfreiheit und gute Ausrüstung erforderlich!
Höhenunterschied: ab Karerpass 1010 m, ab Paolinahütte 500 m.
Gehzeit: 5 Stunden (bei Aufstieg zu Fuß vom Karerpass: 6,5 Stunden).
Einkehrmöglichkeiten: Paolinahütte, Rotwandhütte, Pederivahütte, Rosengartenhütte (Kölner Hütte).
Hoch hinaus - unterwegs auf dem Fassaner...
Hoch hinaus - unterwegs auf dem Fassaner Höhenweg
Eintauchen, die Natur wirken lassen, Kraft schöpfen. Die Berge im Val di Fassa Tal gehören zu den am meisten beeindruckenden in den Dolomiten.
Hautnah erleben kann man die Bergriesen Dirupi di Larsec, Rosengarten, Latemar und das Vajolettal bei einer Bergwanderung auf dem Fassaner Höhenweg.
Die Wanderung auf dem Fassaner Höhenweg startet in Vigo di Fassa. Mit der Rosengarten-Seilbahn geht es hinauf zum Rifugio Ciampedié auf 1.997 m. Hier nehmen Wanderer Weg 545 über eine Skipiste hinauf und gelangen dann rechts zur „Alta Via Val di Fassa“.
Im leichten Anstieg geht es unterhalb der Pale Rabbiose durch den Wald und später in die Mulde des Vaiolon. In einer Geröllhalde angelangt, wechseln Bergwanderer auf Weg 547 und steigen zum Rifugio Pederiva auf 2.273 m und bald darauf zur Rotwandhütte, 2.283 m.
Hier angelangt empfehlen wir einen kurzen Abstecher zum Ciampàz-Aussichtspunkt, wo man einen grandiosen Ausblick auf den Latemar genießt. Zurück zum Ausgangspunkt Vigo di Fassa geht es immer über Weg 547 entlang der Vaiolon-Schlucht bis zum Weiler Valle. Von hier sind es nur noch wenige hundert Meter zur Talstation der Rosengarten-Seilbahn.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung
Höhenunterschied: nur 300 Höhenmeter werden überwunden
Gehzeit: 3,5 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Paolinahütte, Rotwandhütte, Pederivahütte, Masaréhütte
Rund um die Cigoladetürme im Rosengarten
Mit dem Lift zur Paulinahütte und von dort aus zur Rotwandhütte. Nun folgen wir dem Wanderweg in den Vaelkessel und über den Cigoladepass kommen wir ins Gardecciatal. Hier führt der Wanderweg nun immer auf gleicher Höhe entlang rund um die Cigoladetürme bis zum Ausganspunkt zurück. 500 hm ↑↓ 5 - 6 Std.
Tourenbeschreibung
Transfer zum Karerpaß, 1750m. Aufstieg und zur Rotwandhütte, 1.40St., oder mit dem Sessellift (ab Mitte Juni geöffnet) auf die Paolinahütte, 2140m. und ebene Wanderung zur Rotwandhütte, 2280m. Unter der weißgelben Mauer der Mugoni zweigt unser schmaler Steig ab und führt ziemlich eben knapp unter den Felsen der bizarren Cigoladetürme auf einer Höhe um die 2200m bis oberhalb von Ciampedié. Durchwegs genießen wir eine fantastischen Aussicht in die Felsen des Rosengartens und auf benachbarte Dolomitenberge, von der Palagruppe bis zur Marmolada und der Tofana.
Beim letzten der Cigoladetürme biegt der Steig ostwärts ab und wir wandern immer unter den Felsen Richtung Vajolettal. Hier eröffnet sich uns ein prächtiger Blick zur Rosengarten Ostwand, zu den Vajolettürmen und zur Larsecgruppe.
Oberhalb von Gardeccia Aufstieg zum Cigolada Paß, 2550m, und steiler Abstieg in den Vaélkessel und zurück zur Rotwandhütte
Erlebnis Höhepunkte
Aussicht: die berühmten Dolomitenberge auf der einen Seite und Nahblicke in die Felsenwelt des Rosengartens auf der anderen.
Steige: ursprünglicher, einsamer Steig unter der Mugoni und den Cigoletürmen.
Schwierigkeitsgrad: schwere, anspruchsvolle Wanderung
Höhenunterschied: 1000 m Aufstieg – 700 m Abstieg
Gehzeit: 6-7 Stunden

















